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Unsere Reise ins Arthur Findlay College, Juni 2018


Deutsche Woche (German Week)

vom 23.06. bis 30.06.2018

 

Der Wecker holt uns um 2.00 Uhr Nachts aus dem viel zu kurzen Schlaf. 6.40 Uhr ist Abflug. Kurz geduscht - schnell einen Kaffee und los gehts auf die Autobahn Richtung Flughafen Hamburg Helmut Schmidt. Dort angekommen, schnell zur Kofferaufgabe. Ganz schön viele Menschen hier! Nun noch durch die Kontrolle. Es gibt ja noch Grenzen in Europa. Schon sitzen wir im Shuttlebus zum Flieger. Ab geht es nach England. Ach ja, die Uhr eine Stunde zurückstellen nicht vergessen. Dort landen wir dann mit einer ganz schönen Geschwindigkeit und ziemlich hart. Puuh, geschafft! Jetzt betreten wir königliches Gebiet. Dasselbe Spiel mit der Kontrolle und ab zum Bus. Der soll nur 2,50 Pfund kosten. Leider ist ein Bus ausgefallen oder zwei? Solange kommt es uns auf jeden Fall vor in der prallen Sonne. Mit gebrochenem Englisch kommunizieren wir mit einem super netten Busfahrer, der sich unsereiner annimmt und die Dinge für uns klärt. Dann endlich Einstieg in unseren Bus zum Ziel. Bei der vierten Station klingeln laut Busfahrerin. Das tun wir dann auch und hier hält sie dann auch. Nur es ist noch Flughafengelände. Da gab es wohl ein Missverständnis. Also weiter. Jetzt aber, war da nicht ein großes Schild Stansted Hall? Vorbei ! Also nächste Station raus und bergauf zurück marschiert. Wie gut, dass es Koffer mit Rollen gibt. Dann endlich angekommen. 10 Uhr ein herrlich, strahlender, warmer Sommermorgen und vor uns das Schloss. We love it. Liebe auf den ersten Blick. Die Japaner reisen gerade ab und wir können erst gegen 15.00 Uhr einchecken. Also Koffer abgestellt das Gelände und die Umgegend erkundet.



 Bildquelle: © Sylvia und Ralf Moske 2018
© Sylvia und Ralf Moske 2018

Im Ortszentrum erst einmal eine Wechselstube suchen. Da ein Postbote. Der muss es wissen. Sehr freundich beantwortet er uns all unsere fragen. Einfach nett und hilfsbereit die Engländer. Im nahe gelegenen COOP-Markt wird erst einmal Frühstück besorgt. Dann geht es den idyllischen Weg zurück zum Schloss. Mittlerweile sind die Füße wie Blei, Blasen am Fuß kündigen sich an und die Müdigkeit meldet sich. Nun ist es 11.30 Uhr und wir begeben uns in den wundervollen, magischen Park. Viele Bänke laden zum Sitzen ein. Uns aber zum Schlafen.



Endlich Check-Inn und Einzug ins Clockhouse Zimmer 303. In der Kapelle geht es um 17.00 Uhr schon los mit der Vorstellung der Tutoren und dem Programm. Danach durch den Park zurück auf´s Zimmer, Koffer ausgepackt und bettfertig gemacht. Mr. Right muss noch mal raus, weil WC und Dusche sich outside the room befinden. Doch rein kommt er nicht mehr. Der Schlüssel steckt und bewegt sich keinen Millimeter. Nach langen hin und her probieren, möchte auch die liebe Zimmernachbarin zur Ruhe kommen und weiß Rat. Also ab zur Rezeption und mit Mitarbeiter einschließlich Hausmeister zurück. Mittlerweile versuchen sich drei Männer Zutritt zu Mrs. Right zu verschaffen und stürmen das Zimmer. Die war noch nie so schnell aus dem Bett und wieder bekleidet. Koffer nebensächlich gepackt. Die Tür fliegt auf, der Rahmen zerbricht. Schluck! Okay, neues Zimmer Nr. 305 und dann endlich Ruhe. Eine wundervolle Woche wartet auf uns.



Angie Morris und Margaret Falconer sind unsere Tutoren in den eingeteilten 16er Gruppen. Viele Übungen in Gruppenarbeit, Meditationen und Vorträge bringen uns die Medialität nach britischem Standard bei. Mit jedem Tag kommt man sich näher und lernt sich auch über die Gruppen hinaus besser kennen. Sylvia hat ein Sitting bei Sandie Baker und Ralf bei Margaret Falconer im Laufe der Woche. Am Donnerstag, 28.06.2018 ist ein Ausflug nach Cambridge geplant. Wir nicht ! Strecken alle viere von uns und genießen den Park mit dem herrlichen Tulpenbaum und den Pferden im Abseits. Hier ist auch der von Arthur Findlay gepflanzte Baum zu sehen. Dieser sieht sehr kahl aus. Eine Gelegenheit den nahe gelegenen Friedhof und seine kleine Kirche St.Marys zu erkunden. Am Abend folgt eine öffentliche Demonstration der Schüler. Immer zwei Freiwillige aus einer Gruppe betreten nacheinander die Bühne und geben Botschaften an andere Teilnehmer der deutschen Woche durch. Auch Ralf hat einen Kontakt für die liebe Christa, Dolmetscherin von Margaret Falconer. Mit viel Humor und einer heiteren Stimmung im Saal gelingt ein Superkontakt mit Namen und Spitznamen des Opas. Der erste Auftritt auf einer medialen Bühne ist gelungen.



Den letzten Abend verbringen wir in einer gemütlichen Runde vor der Kapelle mit Menschen, die wir erst an diesem Abend näher kennen lernen. Wir singen Lieder zum Abschied Gospel, Kirchenlieder etc. Das Gefühl von Eins sein flammt noch einmal stark auf. Dann heißt es Koffer packen und mit viel Wehmut im Gepäck, wissen wir, wir kommen wieder an diesen magischen Ort, wo Fremde zu Freunden werden.



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Kommentare: 1
  • #1

    Claudia (Dienstag, 31 Juli 2018 21:04)

    Vielen lieben Dank für eure Mühe hier. Ich habe mich gleich wieder zurück im Collage gefühlt. Welch eine tolle Woche wir da hatten. Was für viele tolle und inspirierende Menschen ich dort kennen lernen durfte. Euch beide inklusiv
    Danke euch dafür